Die Verhaltenstherapie

Wissenschaftlich fundiert. Menschlich begleitet.

Verhaltenstherapie – Dr. med Carmen de Matos, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

strukturierte, zielorientierte Vorgehensweise:

Gedanken beeinflussen Gefühle und Verhalten

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass unsere Gedanken einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gefühle und unser Verhalten haben. Oft laufen diese Denkmuster unbewusst ab und prägen, wie wir Situationen erleben und auf sie reagieren.

Neue Denkweisen entwickeln

Ein Gedanke wie „Ich bin wertvoll.“ oder „Ich schaffe das.“ kann Selbstvertrauen stärken und zu mehr Gelassenheit und mutigem Handeln führen – beispielsweise dabei, einen Vortrag sicher zu halten oder neue Herausforderungen anzunehmen.

Umgekehrt können Gedanken wie „Das wird bestimmt schiefgehen.“ oder „Ich werde versagen.“ Ängste, Unsicherheit oder Rückzug auslösen.

Veränderung ist möglich

Belastende Denk- und Verhaltensmuster wurden im Laufe des Lebens erlernt – und sie können auch wieder verändert werden. Gemeinsam erkennen wir hinderliche Überzeugungen und entwickeln neue, hilfreiche Strategien, die Ihren Alltag nachhaltig erleichtern.

Der Blick auf das Hier und Jetzt

Im Mittelpunkt der Verhaltenstherapie steht die Frage:

„Was hält das Problem im Hier und Jetzt aufrecht?“

Ausgehend von dieser Analyse entwickeln wir konkrete Lösungen, die Ihnen helfen, Schritt für Schritt neue Erfahrungen zu machen und Ihr Verhalten bewusst zu verändern.

Strukturiert und wissenschaftlich fundiert

Die Verhaltenstherapie zeichnet sich durch ein strukturiertes, zielorientiertes Vorgehen aus und gehört zu den wissenschaftlich am besten untersuchten Psychotherapieverfahren. Ihre Wirksamkeit ist für viele psychische Erkrankungen und Belastungssituationen sehr gut belegt.

Dauer der Therapie

Kurzzeittherapie

  • ca. 12–24 Sitzungen

Langzeittherapie

  • bis etwa 60 Sitzungen

Die tatsächliche Dauer richtet sich immer nach Ihrer individuellen Situation, Ihren Zielen und dem therapeutischen Verlauf.

Der Weg zu Ihrer Therapie

Eine Therapie beginnt immer mit einem persönlichen Kennenlernen. Gemeinsam besprechen wir Ihre Anliegen, beantworten offene Fragen und entwickeln Schritt für Schritt einen individuellen Behandlungsplan – in Ihrem Tempo und auf Augenhöhe.

Therapieerfolge

Sehr gute Erfolgsquoten bei:

  • Angststörungen (oft 60–80 % deutliche Verbesserung), Zwangsstörungen und Depressionen (vergleichbar wirksam wie Medikamente bei leichter bis mittlerer Ausprägung)

Gute Ergebnisse auch bei:

  • PTSD (Trauma)
  • Essstörungen
  • chronischen Schmerzen

Was beeinflusst den Erfolg?

Positiv:

  • aktive Mitarbeit (z. B. Hausaufgaben machen)
  • Motivation
  • gute Beziehung zum Therapeuten

Schwieriger kann es sein:

  • bei sehr komplexen oder langjährigen Problemen
  • bei mehreren gleichzeitig bestehenden Erkrankungen
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