Die Verhaltenstherapie
Wissenschaftlich fundiert. Menschlich begleitet.
Die Verhaltenstherapie (VT) oder kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gehört zu den am besten erforschten und am häufigsten eingesetzten Psychotherapieverfahren. Belastende Denk- und Verhaltensmuster verändern – individuell, wissenschaftlich fundiert und empathisch.
Gedanken beeinflussen Gefühle und Verhalten
Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass unsere Gedanken einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gefühle und unser Verhalten haben. Oft laufen diese Denkmuster unbewusst ab und prägen, wie wir Situationen erleben und auf sie reagieren.
Neue Denkweisen entwickeln
Ein Gedanke wie „Ich bin wertvoll.“ oder „Ich schaffe das.“ kann Selbstvertrauen stärken und zu mehr Gelassenheit und mutigem Handeln führen – beispielsweise dabei, einen Vortrag sicher zu halten oder neue Herausforderungen anzunehmen.
Umgekehrt können Gedanken wie „Das wird bestimmt schiefgehen.“ oder „Ich werde versagen.“ Ängste, Unsicherheit oder Rückzug auslösen.
Veränderung ist möglich
Belastende Denk- und Verhaltensmuster wurden im Laufe des Lebens erlernt – und sie können auch wieder verändert werden. Gemeinsam erkennen wir hinderliche Überzeugungen und entwickeln neue, hilfreiche Strategien, die Ihren Alltag nachhaltig erleichtern.
Der Blick auf das Hier und Jetzt
Im Mittelpunkt der Verhaltenstherapie steht die Frage:
„Was hält das Problem im Hier und Jetzt aufrecht?“
Ausgehend von dieser Analyse entwickeln wir konkrete Lösungen, die Ihnen helfen, Schritt für Schritt neue Erfahrungen zu machen und Ihr Verhalten bewusst zu verändern.
Strukturiert und wissenschaftlich fundiert
Die Verhaltenstherapie zeichnet sich durch ein strukturiertes, zielorientiertes Vorgehen aus und gehört zu den wissenschaftlich am besten untersuchten Psychotherapieverfahren. Ihre Wirksamkeit ist für viele psychische Erkrankungen und Belastungssituationen sehr gut belegt.
Dauer der Therapie
Kurzzeittherapie
ca. 12–24 Sitzungen
Langzeittherapie
bis etwa 60 Sitzungen
Die tatsächliche Dauer richtet sich immer nach Ihrer individuellen Situation, Ihren Zielen und dem therapeutischen Verlauf.
Der Weg zu Ihrer Therapie
Therapieerfolge
Sehr gute Erfolgsquoten bei:
- Angststörungen (oft 60–80 % deutliche Verbesserung), Zwangsstörungen und Depressionen (vergleichbar wirksam wie Medikamente bei leichter bis mittlerer Ausprägung)
Gute Ergebnisse auch bei:
- PTSD (Trauma)
- Essstörungen
- chronischen Schmerzen
Was beeinflusst den Erfolg?
Positiv:
- aktive Mitarbeit (z. B. Hausaufgaben machen)
- Motivation
- gute Beziehung zum Therapeuten
Schwieriger kann es sein:
- bei sehr komplexen oder langjährigen Problemen
- bei mehreren gleichzeitig bestehenden Erkrankungen