Symptome und Krankheiten

Dr. med Carmen de Matos, Psychiatrie und Psychotherapie

Wenn Beschwerden das Leben belasten

Oft sind es einzelne oder mehrere Beschwerden, die meine Patientinnen und Patienten zunächst belasten und an denen wir gemeinsam arbeiten. Dazu gehören unter anderem stressbedingte Beschwerden, Schlafstörungen, Gedankenkreisen oder Grübeln, Zukunfts- oder Trennungsängste, Prüfungsangst, Selbstunsicherheit, Beziehungsängste oder wiederkehrende Konflikte und Impulsdurchbrüche.

 

Depression, Erschöpfung und psychosomatische Beschwerden

Anhaltende Belastungen und ungelöste Konflikte können sich auch zu einem Burnout oder einer Depression entwickeln. Niedergeschlagene Stimmung, verminderter Antrieb, Interessenverlust, Konzentrationsstörungen, Schuldgefühle oder Verlust von Selbstvertrauen sind häufige Symptome. Ebenso können innere Unruhe, vegetative Beschwerden oder psychosomatische Symptome erste Hinweise darauf sein, dass Körper und Seele nach Veränderung und Verständnis verlangen.

Persönlichkeit verstehen und Entwicklung ermöglichen

Mir ist es wichtig, in jeder Behandlung die individuelle Persönlichkeit meiner Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen. Neben Beschwerden und Herausforderungen stehen dabei immer auch persönliche Stärken und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Belastende Muster und Persönlichkeitsakzentuierungen können verstanden und durch behutsame, tiefgehende therapeutische Arbeit weiterentwickelt werden.

Den Menschen im Ganzen sehen

Ich behandle psychische Symptome und Erkrankungen immer im Zusammenhang mit der individuellen Lebensgeschichte, den Beziehungen und Bindungserfahrungen eines Menschen. Empathie, Verständnis und eine tragfähige therapeutische Beziehung bilden für mich die Grundlage nachhaltiger Veränderung und persönlicher Entwicklung.

Gemeinsam auf Ihrem Weg

Ich freue mich auf jede therapeutische Aufgabe und begleite Sie auf Ihrem individuellen Weg mit fachlicher Kompetenz, Wertschätzung und Ruhe. Ziel unserer gemeinsamen Arbeit ist ein Weg, der für Sie entlastend, stärkend und heilsam sein darf.

Wichtiger Hinweis

Nicht jedes Symptom bedeutet automatisch eine psychische Erkrankung.

Viele Menschen erleben einzelne Symptome vorübergehend
(z. B. Stress, Trauer, Angst).

Die behandelten Symptome im Einzelnen

  • Anhaltende Traurigkeit
  • Niedergeschlagenheit / Hoffnungslosigkeit
  • Angst / Panikgefühl
  • Reizbarkeit / Wut
  • Gefühllosigkeit (emotionale Leere)
  • Übermäßige Schuldgefühle
  • Scham
  • Euphorie (unnatürlich gehobene Stimmung)
  • Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Gedächtnisprobleme
  • Grübeln (ständiges Gedankenkarussell)
  • Negative Gedanken über sich selbst oder die Zukunft
  • Entscheidungsprobleme
  • Verwirrtheit
  • Realitätsverlust
  • Wahnvorstellungen (z. B. Verfolgungsgefühle)
  • Zwangsgedanken
  • Halluzinationen (z. B. Stimmen hören, Dinge sehen)
  • Verzerrte Wahrnehmung der Umwelt
  • Depersonalisation („Ich fühle mich fremd für mich selbst“)
  • Derealisation („Die Welt wirkt unwirklich“)
  • Sozialer Rückzug
  • Vermeidungsverhalten
  • Unruhe / Rastlosigkeit
  • Aggressives Verhalten
  • Zwangshandlungen (z. B. ständiges Händewaschen)
  • Riskantes Verhalten
  • Verminderte Aktivität / Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen (Ein- oder Durchschlafprobleme)
  • Müdigkeit / Erschöpfung
  • Kopf- oder Bauchschmerzen ohne klare körperliche Ursache
  • Herzrasen
  • Atembeschwerden
  • Antriebslosigkeit
  • Interessenverlust (Anhedonie)
  • Verlust von Lebensfreude
  • Schwierigkeiten, alltägliche Aufgaben zu bewältigen
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Selbstzweifel
  • Selbsthass
  • Identitätsprobleme
  • Gefühl von Sinnlosigkeit

Diese sind besonders ernst zu nehmen:

  • Suizidgedanken
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Kontrollverlust
  • starke Realitätsverzerrung

Menschlich begleiten. Professionell behandeln.

Folgende psychische Erkrankungen behandele ich in meiner Praxis in Bonn

(Entstehen meist in Kindheit/Jugend)

  • Autismus-Spektrum-Störung
  • ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
  • Intelligenzminderung
  • Lernstörungen (z. B. Dyslexie)
  •  
  • Schizophrenie
  • Schizoaffektive Störung
  • Wahnhafte Störung
  • Kurzzeitige psychotische Störung
  • Major Depression (schwere depressive Episode)
  • Dysthymie (anhaltende depressive Störung)
  • Wochenbettdepression
  • Situative Depression
  • Generalisierte Angststörung
  • Panikstörung
  • Soziale Phobie
  • Spezifische Phobien (z. B. Höhenangst)
  • Zwangsstörung (OCD)
  • Körperdysmorphe Störung
  • Trichotillomanie (Haareausreißen)
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Akute Belastungsstörung
  • Anpassungsstörung
  • Dissoziative Identitätsstörung („multiple Persönlichkeit“)
  • Depersonalisation/Derealisation
  • Dissoziative Amnesie
  • Anorexie (Magersucht)
  • Bulimie
  • Binge-Eating-Störung
  • Alkoholabhängigkeit
  • Drogensucht (z. B. Cannabis, Kokain)
  • Spielsucht
  • Internet-/Gaming-Sucht

(langfristige, stabile Verhaltensmuster)

  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Narzisstische Persönlichkeitsstörung
  • Antisoziale Persönlichkeitsstörung
  • Vermeidende Persönlichkeitsstörung
  • Zwanghafte (anankastische) Persönlichkeitsstörung
  • Bipolare Störung Typ I
  • Bipolare Störung Typ II
  • Zyklothymie
  • Somatisierungsstörung
  • Krankheitsangststörung (Hypochondrie)
  • Konversionsstörung
  • Insomnie
  • Schlafapnoe
  • Narkolepsie
  • Pyromanie (Feuerlegen)
  • Kleptomanie (Stehlen)
  • Intermittierende explosible Störung
  • Demenz (z. B. Alzheimer)
  • Delir
  • Leidensdruck durch Diskrepanz zwischen Identität und zugewiesenem Geschlecht